von Beate Meier (Kommentare: 0)

Mit Perspektivwechsel zum Ursprung

Für Yogis und Yoginis

OM, OM, OM
 
OM Namah Shivaya Gurave
Sat-Chid-Ananda Murtaye
Nishprapanchaya Shantaya
Shri Sivanandaya Te Namah
Shri Vishnu-devanandaya Te Namah.
 
OM Sarva mangala mangalye
Shive sarvatha saadhike,
Sharanye Triyyam bake Gauri.
 
Naraayani Namostute, Naraayani Namostute.
 
OM Shanti Shanti Shanti,
Om Frieden, Frieden, Frieden.
 
Namasté
 
Lokah Samastah
Sukhino Bhavantu.
 
Rezitationen dienen u. a. der Einleitung der Yoga-Praxis, dem Ankommen, Öffnen und innerem "Einschwingen".
 
 
"Es ist ein archaischer Wunsch des Menschen, Leiden zu vermeiden und in Frieden zu leben..."
(patanjali das yogasutra, s. 11, abs. 3)
 
Yoga lädt Dich ein, über den Weg des Körpers gelassener und freier zu sein. Es unterstützt Dich darin, alltägliche Bedingtheiten und Schwierigkeiten aufzulösen, vielleicht sogar persönliche Antworten zu finden.
 
Irgendwann wirst Du durch Yoga lernen, Deine oberflächige Strebsamkeit und Anstrengung loszulassen. Und Du wirst spüren, dass in der Tiefe (Deiner Muskulatur) eine viel stärkere Kraft liegt. Du wirst erfahren, dass Du mit dem Kopf hoch oben, durch Deinen Körper und die Sohlen Deiner Füße, mit der Erde verbunden bist. Dort zu Deinen Füßen liegt alles, was Dich trägt und was Dir die Kraft gibt, Dich aufzurichten.
 
Yoga ist herausfordernd, aber es ist kein Leistungssport. Yoga wird Dich mit vollem Bewusst-Sein an Deine Grenzen führen. Du wirst lernen Deinen Körper intensiver und vielschichtiger wahrzunehmen. Vielleicht kannst Du Deine eigenen Bedingtheiten und Ansprüche erkennen, mit denen Du Deine Möglichkeiten bewertest, Dich in Können oder nicht Können einteilst. Und Du wirst lernen, diese vermeintlich physischen Phänomene auch von der Geisteshaltung zu unterscheiden, die sie oft sind. Durch die Konzentration und Aufmerksamkeit mit der Du Dich in die Bewegung begibst, ist Yoga der tatsächliche Weg zum Ausgleich. Eine spürbare Verbindung zum Körperinneren und zum eigenen Ursprung. So bietet der Yoga-Weg die Möglichkeit, durch Annahme mehr Weisheit und Gelassenheit zu finden.
 
"Allein die eigene unmittelbare Erfahrung kann uns genaue Antworten auf diese wesentlichen Fragen geben."
(patanjali das yogasutra, s. 11, abs. 3)
 
Yoga kann Deinen Blickwinkel verändern. Ungewohnte Drehungen zeigen die innere Gelöstheit und Geschmeidigkeit, Balanceübungen können Dein inneres Gleichgewicht zu erkennen geben. Kopfüber zirkulieren Blut und Sauerstoff mit neuer Kraft, Organe werden massiert und entschlackend angeregt. Die eigenen Körperteile und das Bewusstsein begegnen sich, wie sie es normaler Weise nicht tun.

Wenn Du Dich in die Yoga-Praxis begibst, wirst Du anfangen lesen zu lernen, was sich in Deinen Körper eingeschrieben hat. Wenn Du Dich darauf einlässt, kann es sein, dass Du ganz plötzlich feststellst, dass Du in den Yoga-Übungen einen Fortschritt gemacht hast, mit dem Du nicht "gerechnet" hattest. Im Laufe Deiner Praxis gehst Du mehr und mehr in Verbindung mit der selbsttragenden Kräftestruktur Deines Körpers.
 
Yoga braucht keine großartigen Hilfsmittel von außen. Hier kannst Du Deine eigenen Beschränkungen und Bedingungen einmal loslassen. Das ist Freiheit.
Wenn Du dann im Shavasana liegst und das Pulsieren in Dir spürst, kannst Du gewahr werden, dass die Energie aus der Stille Deiner inneren Ruhe strömt. Yoga ist eine Reise zu Dir selbst. Deshalb löst sich bei aller körperlichen Herausforderung, die wir zum Ausgleich manchmal brauchen, jede Anstrengung in ein angenehmes Wohlbefinden, in eine Art geistige Frische-Kur. Da Yoga unsere Aufmerksamkeit aus dem Kopf in den Körper und schließlich zu unserer inneren Essenz führt, kann es sehr stark energetisieren, inspirieren und transformieren.
 
Geschrieben für eine Freundschaft, in Erinnerung und Dank.
 
Namasté

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